„Zur fachsprachlichen Konfiguration des Modalverbs sollen in juristischen Texten” / Hoehmann, Doris Anita. - (2007), pp. 153-182.

„Zur fachsprachlichen Konfiguration des Modalverbs sollen in juristischen Texten”

HOEHMANN, Doris Anita
2007

978-3-03911-436-8
Gegenstand des Beitrags ist der fachsprachliche Gebrauch des Modalverbs sollen, dem in der linguistischen Literatur bisher nur relativ wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden ist. Dabei ist die weitgehend fehlende Auseinandersetzung mit dem Gebrauch modaler Sprachmittel in Fachtexten einerseits auf die Beschränkung der Forschungsperspektive auf vorwiegend literarische Textsorten und allgemeinsprachliche Verwendungsweisen zurückzuführen (s. Fritz 1997), andererseits aber auf eine Auffassung von Fachsprachlichkeit, die gemeinsprachliche oder, wie es korrekter heißen muss, vermeintlich gemeinsprachliche Ausdrucksmittel unberücksichtigt lässt. Erarbeitet werden in erster Linie die fachspezifischen Bedeutungen, die das Modalverb sollen in verschiedenen fachlichen, insbesondere juristischen Handlungsbereichen annimmt, was angesichts der insgesamt in sich widersprüchlichen bzw. oft unvollständigen Darstellungen in der einschlägigen sprach- und rechtswissenschaftlichen Literatur nicht nur als besonders lohnend, sondern auch als besonders dringlich erscheint. Deutlich wird aber auch, dass die Auseinandersetzung mit den fachspezifischen Lesarten des Modalverbs und mit der Konstellation seiner Verwendungsweisen in Fachtexten zur Klärung bedeutungsdynamischer Fragen beizutragen vermag.
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